Die Teufel von Loudun

Oper in drei Akten von Krzysztof Penderecki (1933–2020)

Libretto vom Komponisten nach The Devils of Loudun von Aldous Huxley in der Dramatisierung von John Whiting unter Benutzung der deutschen Übertragung des Dramas von Erich Fried (1968/69, revidiert 2011/12)

Uraufführung: Hamburg, 20. Juni 1969
Premiere im Nationaltheater am 27.06.2022

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüm
Chöre
Dramaturgie

Jeanne, Priorin des Ursulinenordens
Claire, Schwester des Ursulinenordens
Gabrielle, Schwester des Ursulinenordens
Louise, Schwester des Ursulinenordens
Philippe, ein junges Mädchen
Ninon, eine junge Witwe
Grandier, Pfarrer von St. Peter
Vater Barré, Vikar von Chinon
Baron de Laubardement, Kommissar des Königs
Vater Rangier
Vater Mignon, Beichtvater der Ursulinen
Adam, Apotheker
Mannoury, Chirurg
Prinz Henri de Condé, Gesandter des Königs
Vater Ambroise, ein alter Priester
Bontemps, Kerkermeister

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
Extrachor der Bayerischen Staatsoper

Vladimir Jurowski
Simon Stone
Bob Cousins
Mel Page
Stellario Fagone
Malte Krasting

Ausrine Stundyte
Lindsey Ammann
Alina Adamski
Ursula Hesse von den Steinen
Danae Kontora
Nadezhda Karyazina
John Lundgren
Tom Erik Lie
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Andrew Harris
Ulrich Reß
Kevin Conners
Jochen Kupfer
Sean Michael Plumb
Martin Snell
Christian Rieger

 

 

 

 

König:in

„Dem Teufel ist nicht zu glauben, und spräche er auch die Wahrheit“, lautet ein alter Glaubensgrundsatz. Aber wenn ein König teuflischen Einflüsterungen Glauben schenkt, kann es schnell düster um ihn werden. „Lerne, was Liebe heißt“, gibt Grandier auf dem Weg zu seiner Hinrichtung Jeanne zu bedenken. Denn nur, wer liebt, darf sich wahrhaft königlich nennen.