Ballettfestwoche

Den Auftakt zur Ballettfestwoche bildet die Premiere der dreiteiligen Produktion Passagen. Alexei Ratmansky studiert seine 2014 für das New York City Ballet entstandene Choreographie zu Modest Mussorgskis Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung mit dem Bayerischen Staatsballett ein. Sowohl Marco Goecke als auch David Dawson kreieren je eine Uraufführung. Letzterer setzt das Violinkonzert Affairs of the Heart von Marjan Mozetich in die Sprache des Tanzes um. Auf die Premiere dieser drei Werke folgen weitere Produktionen, die die Spielzeit 2021/22 des Bayerischen Staatsballetts prägen. Dazu gehören George Balanchines Jewels sowie Paradigma mit Choreographien von Sharon Eyal (Bedroom Folk), Russell Maliphant (Broken Fall) und Liam Scarlett (With a Chance of Rain). Diese modernen Ballettabende werden mit den Klassikern Schwanensee und Giselle ergänzt sowie mit dem in der vergangenen Spielzeit uraufgeführten modernen Handlungsballett Der Schneesturm. Andrey Kaydanovskiy schuf diese dynamische und energiegeladene Produktion nach der gleichnamigen Erzählung des russischen Schriftstellers Alexander Puschkin. Die Musik stammt vom Komponisten Lorenz Dangel, der die Live-Interpretation des Bayerischen Staatsorchesters mit digitalem Sound-Design und cineastischen Effekten ergänzt. Zum Abschluss der Ballettfestwoche ist an zwei Tagen die opulente Fassung von Cinderella in der Choreographie von Christopher Wheeldon zu sehen, die zu Beginn der Spielzeit 20/21 Premiere feiert. Die Ballettfestwoche 2022 findet vom 26. März bis 3. April 2022 statt.